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Wenn wir zu unserer Bestimmung kommen wollen, müssen wir aufhören zu suchen..

.. und stattdessen anfangen zu machen und uns auszuprobieren.

Vielleicht weil es so einfach ist, misstrauen viele ihrem Gefühl und “suchen” immer weiter. Dabei hat der Prozess an sich nichts mit Suchen und Abwarten zu tun. Aber mal von Anfang an.

Was ist eigentlich unsere Bestimmung und brauchen wir sie überhaupt? Wenn ja wozu?

Bestimmung definiere ich mal für mich als einen Zustand

  • in dem ich der Welt geben kann, was sie braucht
  • in dem ich mich gebraucht und gewertschätzt fühle
  • die Schnittmenge meiner Potentiale mit dem Bedarf von anderen Menschen
  • der Bereich in dem ich wachsen möchte,
  • wo ich aber jetzt schon weiß, dass ich gut bin
  • der Bereich in dem ich andere bereichern und zu eigenem Wachstum inspirieren möchte
  • eine Tätigkeit, bei der ich Spaß empfinde und die sich deshalb auch nicht unbedingt wie Arbeit anfühlt

Wenn ich mir mal diese Punkte alle anschauen und alles miteinander in Beziehung setze (siehe Foto), dann wird das Bild schon klarer und ich sehe, wie die Dinge voneinander abhängen und was davon ich wirklich beeinflussen kann.

Am Ende steht mein Bedürfnis mich gebraucht und gewertschätzt zu fühlen. Das ist aber das Ergebnis und es lohnt sich nicht danach zu suchen, denn es ergibt sich automatisch, wenn man ein paar Dinge richtig macht.

Sich gebraucht und gewertschätzt fühlen ist das Ergebnis daraus, dass ich der Welt etwas geben kann was sie braucht, dass ich andere Menschen bereichern und inspirieren kann und dass meine Potentiale auf den Bedarf von anderen Menschen treffen.

Und all das ist natürlich nur möglich, wenn ich etwas besonders gut kann, wenn ich es möglicherweise besser kann als alle anderen um mich herum und wenn ich besondere Stärken und Potentiale habe, die andere eben nicht haben.

Stärken und Talente

Und wo kommen diese Stärken her? Sind sie angeboren? Dann könnten wir jetzt an dieser Stelle hier aufhören ;D

Nein sind sie nicht. Ich will nicht bestreiten, dass es Menschen gibt, die aufgrund ihrer physischen Natur besser für die eine oder andere Sportart geeignet sind. Aber solange sie diese Sportart nicht ausführen, wird derjenige, der weniger gut dafür geeignet ist und dennoch jeden Tag trainiert, trotzdem besser sein.

Und besonders wenn es nicht um die Physis geht, sondern um mentale Leistungen, kann man Vorteile oder Talente auch nicht mehr so gut werten.

Werden Redner als Redner geboren?
Werden Führungskräfte als Führungskräfte geboren?
Werden Unternehmer als Unternehmer geboren?
Werden Softwareentwickler als Softwareentwickler geboren?

Nein, wohl nicht.

Stefan Merath schreibt dazu z.B. „Es gibt lediglich einen Punkt, an dem „Talent“ Erklärungskraft besitzt. Nämlich dann, wenn fehlendes Talent als Ausrede benutzt wird, um nicht weiter zu üben und zu lernen. Und wenn Sie genau hinhören, wird das Wörtchen „Talent“ auch fast immer genau in diesem Zusammenhang verwendet. Menschen, die in einem bestimmten Bereich extrem gut sind, gewichten Übung, Training und Ausdauer immer wesentlich höher als Talent, Menschen hingegen, die in einem bestimmten Bereich schlecht sind, reden sich fast immer mit fehlendem Talent heraus.“*

Wir merken durch Feedback, dass wir in der einen oder anderen Richtung gut oder besser sind als andere. Dadurch empfinden wir Spaß an dieser Tätigkeit, was dazu führt, dass wir schnell noch besser werden darin.

An den Punkt kommen wir aber nur, wenn wir möglichst viel ausprobieren.

Die Sache mit dem Spaß

Auf der anderen Seite kann auch der reine Spaß an einer Sache Auslöser dafür sein, dass wir etwas immer und immer wieder tun und uns dadurch automatisch verbessern. Das bedeutet, dass wir nicht unbedingt eine initiale Stärke brauchen, um uns darin weiterzuentwickeln. Spaß ist erstmal völlig ausreichend.

Und es gibt natürlich auch noch die Möglichkeit – und darauf will ich auch hinaus – dass wir für uns auch ein Entwicklungsziel definieren können, wo wir gerne hinwollen, uns verbessern und wachsen wollen.

Dann besteht die Kunst darin, in dieser Tätigkeit Spaß zu empfinden, damit wir sie automatisch immer und immer wieder machen und die Disziplin aufbringen, die für eine Verbesserung nötig ist.

Wenn ich z.b. ein besserer Redner werden möchte, wird mir das ziemlich schwer fallen, wenn ich es eigentlich hasse vor Menschen zu stehen und ich der Meinung bin, dass ich das eigentlich gar nicht kann und ich mich jedesmal dazu zwingen muss.. Nur um danach zu sagen: Wußte ich doch.. Ich kanns einfach nicht!

Nein, in dem Fall rate ich dir ein Spiel daraus zu machen und dir einen kleinen Aspekt am Reden halten und vor Menschen stehen zu suchen, der dir doch Spaß macht und dich auf diesen Aspekt und Spaß zu fokussieren. Dann wird die nächste Rede wieder Spaß machen und sie wird dir gut gelingen.

Was bedeutet das denn jetzt alles für unsere Bestimmung? Das ist ganz einfach: Für die Dinge, die uns Spaß machen, bringen wir automatisch die nötige Disziplin auf, die es braucht, um wirklich gut darin zu werden und – verglichen mit anderen – ein einzigartiges Talent zu entwickeln. Damit können wir die Welt bereichern und bekommen die nötige Wertschätzung zurück, die wir brauchen, um damit weiterzumachen und uns auf eine höhere Entwicklungsebene zu bewegen.

Positive Verstärkungen und Rückkopplungen auf allen Ebenen, die uns wachsen und wachsen lassen.

Und am Anfang und am Ende steht der Spaß!

Haben wir nur eine Bestimmung?

Nein, natürlich nicht. Wenn man einmal gelernt hat, wie lernen funktioniert, dann kann man sich in allen möglichen Bereichen Stärken aneignen.

Und wie gesagt, kannst du auch steuern, bei welcher Tätigkeit du Spaß haben möchtest, abhängig von deinen persönlichen Zielen.

Damit haben wir unsere Potentiale und auch unsere Bestimmung völlig in unserer Hand, ohne dass wir danach suchen müssten und das auch könnten.

FAZIT:

Probiere regelmäßig neue Sachen. Raus aus der Komfortzone und MACHEN! Die Chance ist groß, dass einiges davon Spaß macht.

Und genau dieser Spaß und das positive Feedback trägt dich hin zu deiner Bestimmung oder deinen Bestimmungen.

 

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* Stefan Merath: Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer, S. 73/74

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